Unser Gartenteich

Projekt “Gartenteich”

Die Kinder wünschen sich einen Gartenteich für Frösche, Kröten, Molche und sonstiges Getier. Also, was liegt näher, als einen Gartenteich anzulegen.
Aber, dies ist leichter gesagt als getan, denn mit einfach mal ein Loch buddeln und Wasser einfüllen ist es nicht getan. Ich bilde mich also weiter und stelle fest, Teichbau ist eine Kunst für sich. Zum Glück gibt es aber eine Menge Bücher und tolle Internetseiten im Web (welche sich leider zum Teil etwas widersprechen).

Wenn Du an der Entstehungsgeschichte unseres Gartenteiches interessiert bist, dann schau Dir einfach mal die Teichbau-Seite an.

Stand 09.06.2005

Der Gartenteich in seinen Grundzügen ist fertig. Das Wasser eingelassen, die Flachzone abgeteilt und mit Kies befüllt, der Rand komplett befestigt.
Es dauert eine ganze Weile, bis der “Dreck” sich abgesetzt hat und das Wasser klar wird.
Die Mücken kommen schon beim Befüllen des Teiches. Ich ahne Schlimmes.

Der Gartenteich muss nun begrünt werden, damit die Pflanzen die Nährstoffe aufnehmen und so Algenwachstum verhindern bzw. minimieren. Das Wasser wird vermutlich erst einmal “umkippen”, d.h. grün und trübe werden. So steht es zumindest fast überall zum Nachlesen. Um dem Wasser möglichst wenig Nährstoffe zuzuführen, kommt keine Erde in den Gartenteich. Feiner Kies muss als Wurzelgrundlage für die Pflanzen reichen. Die Planzen werden teilweise gekauft; die Krebsscheren kommen von meinem Schwiegervater - Otfried dem “Krebsscheren-Millionär”.

Stand 02.07.2005

Wie erwartet ist das Wasser “umgekippt”. Nach einigen Tagen der Trübe ist das Wasser aber wieder kristallklar und erlaubt einen Blick bis auf den Grund. So langsam kommt die Pflanzenwelt in Fahrt.

Inzwischen haben sich viele Tiere im Gartenteich angesiedelt - mehr oder weniger freiwillig ;-)
Die Mückenlarven waren zuerst da, dann die Wasserläufer, verschiedene Käfer, Libellen und deren Larven. Auch die Rückenschwimmer haben schon für Nachwuchs im Gartenteich gesorgt - sollen recht räuberisch sein; hoffentlich fressen sie später nicht die Kaulquappen und kleinen Molche. Ach ja, Molche und Frösche gibt’s auch schon. Die Kinder setzen halt alles Getier rein, was sie so finden.
Und natürlich die Schnecken: einige haben die Kinder reingesetzt, andere sind über die Pflanzen eingeschleppt worden. Die Schnecken scheinen sich neben den Mücken am Schnellsten zu vermehren.

Mich erstaunt, wie schnell die Natur von dem kleinen Gartenteich Besitz ergreift:
Wespen landen auf den Wasserpflanzen oder direkt in der Flachwasserzone, um ihren Durst zu stillen.
Vögel, vor allem die Sperlinge, kommen zum Trinken oder baden zu ganzen Gruppen in der Flachwasserzone. Amseln und Wildtauben kommen nur einzeln. Sogar ein Bachstelzen-Pärchen ist zu uns umgezogen.

Stand 05.07.2005

Wir Du sehen kannst, sind Rohrkolben und eine Wasserhyazinthe hinzugekommen.
Die Wasserhyazinthe habe ich von “Leo” gegen eine Krebsschere eingetauscht.
Die Mückenlarven sind inzwischen fast alle weg. Gefressen? Ich gehe mal davon aus, sie sind geschlüpft und in die Nachbarschaft abgewandert - die Nachbarn werden es uns danken ;-)

Wenn ich gewusst hätte, wie viel Spaß ein Gartenteich macht, und wie entspannend es ist, einfach nur “in’s Wasser zu starren”, dann hätte ich schon viel früher einen angelegt.

10.09.2005:
Der Anblick des Teiches selbst ist fast unverändert. Gut...die Schnecken können es einfach nicht lassen, außer dem organischen Abfall auch einige Wasserpflanzen, wie z.B. die Tannenwedel, zu fressen. Die Schnecken wissen genau, dass ich sie brauche, um den Teich sauber zu halten und nutzen ihre Machtposition schamlos aus ;-(
Molche habe ich schon lange nicht mehr gesehen - ausgewandert oder gefressen?
Dafür haben wir jetzt einen Fisch - ja, einen Fisch! Wir haben den Fisch nicht in den Teich gesetzt. Anscheinend ist er mit einer Wasserpflanze mitgekommen, oder im Gefieder eines Vogels (als Ei natürlich). Das erste Mal haben wir den Fisch vor ca. 2 Monaten gesehen; da war er ca. 1cm lang. Inzwischen ist er auf ca. 10cm angewachsen.
Plan ist, den Fisch einzufangen und in den Fischteich des Nachbarn überzusiedeln. Leider scheint der Fisch sich bei uns ganz wohl zu fühlen und lässt sich einfach nicht einfangen.

04.03.2006:
Der Winter hat auch unseren Teich nicht unverschont davonkommen lassen - auch wenn es schön anzusehen ist. Der Teich ist nun schon sehr lange zugefroren. Mal sehen, ob der Fisch überlebt hat. Auf jeden Fall haben die Hunde die Eisdecke genutzt, um über sie an die Pflanzen heranzukommen und den Geschmack von Schilf zu testen. Lustig anzusehen waren auch die Eislaufversuche von Nachbars Katze (mutig, mutig, denn die Hunde hätten sie jederzeit bemerken können). Auch die Kinder haben die feste Eisdecke zeitweilig als Eislaufbahn entdeckt.

Mal sehen, was der Frühling bringt...

23.04.2006:
So, der Frühling ist nun da und ich komme endlich dazu, alles Neue - und es gibt einiges - zu dokumentieren.

Erinnerst Du Dich noch an den Fisch? Er hat den Winter unbeschadet überlebt. Und, wir haben ihn umgesiedelt, zu Leo, einem Nachbarn mit Fischteich. Das war vielleicht ein Schaff! Aber der Reihe nach...

Das Foto links entstand am 15. April. Die Eisdecke und der Schnee sind weg. Die meisten Pflanzen sind bis auf die Wurzeln abgestorben oder fangen wieder an auszutreiben. Die einzigen Pflanzen, die sich den ganzen Winter über vermehrt haben, anscheinend sogar auch unter der Eisdecke, sind die allseits beliebten Fadenalgen. Wenn die Fadenalgen wenigstens schön aussehen oder als Salat taugen würden...

Also hab ich mir kalte Finger geholt und die Fadenalgen so gut es geht eingesammelt. Leichter gesagt, als getan, denn die Dinger scheinen förmlich an Allem zu kleben, was sich sonst noch so im Teich befindet. Und es befinden sich eine Menge Kleinstlebewesen in diesen “Wolken” aus Fadenalgen. Vor allem Schnecken und Libellenlarven scheinen sich mehr oder weniger freiwillig darin aufzuhalten. Als Dankeschön für’s Aufräumen hat mich dann auch gleich ‘ne Libellenlarve in die zum Glück saukalten und damit fast tauben Finger gebissen (oder stechen die Biester?).

Was von den anderen Pflanzen noch da ist, kannst Du Dir auf der Seite mit den Detailfotos ansehen. Ein “Mausklick” auf des Teichfoto bringt Dich dahin.

Am 13. April finden Nachbarn ein Krötenpärchen in ihrer Garageneinfahrt, was daraufhin an unseren Gartenteich umgesiedelt wird. Die Frage nach dem “Ob die Kröten wohl noch da sind?” beantworten die Kröten in der folgenden Nacht durch dezentes Quaken selbst. Das Resultat der “Liebesnacht” findet sich den nächsten Morgen im Teich: Krötenlaich in Massen.
Und hiermit sind wir zurück beim Fisch. Er muss weg! Des Krötenlaiches zuliebe.
Aber den Fisch einzufangen ist nicht einfach, denn er scheint Nerven wie Drahtseile zu haben. In der Hoffnung, den Fisch in Richtung Kescher zu treiben, stochere ich mit einer Stange in den abgesunkenen Krebsscheren rum. Doch statt vor der Stange davonzuschwimmen, zieht der Fisch anscheinend nur seinen Hintern weg. Der hat Neven! Der weicht der Stange nur aus!
Doch ich siege mit Geduld. Wie schon anfangs gesagt, schaffe ich es, den Fisch einzufangen und zu Leo umzusiedeln. Bei Leo lebt der Fisch nun zusammen mit vielen anderen Fischen in Saus und Braus, denn im Gegensatz zu uns gibt’s bei Leo Futter für die Fische.

Und wen habe ich bei der Fischjagd noch im Teich angetroffen?
Richtig! Die Krötenmama. Die scheint nämlich auf den Krötennachwuchs in Laichform aufzupassen. Selbst wenn dieser Eindruck nur täuscht, mutig ist die Krötenmama allemal, denn sie hat unbeirrt die Stange angegriffen, mit der ich nach dem Fisch gestochert habe. Leider ist die Krötenmama in der Zwischenzeit verstorben. Am 21. April haben wir sie tot im Teich gefunden. Aber die Krötenmama scheint nicht die letzte Kröte am Teich gewesen zu sein, denn des Nachts quakt es noch.

Die Molche sind auch noch da, sogar in Mengen. Einen Molch im Teich zu sehen, ist gar kein Problem. Wenn das so weitergeht, wird es in Zukunft schwer, den Teich in den Molchen zu finden ;-)
Das Teichwasser ist z. Zt. wunderbar klar. Kein Bereich im Teich entzieht sich unseren Blicken. So ist es sehr interessant mit anzusehen, dass die Molche die Regenwürmer verschlingen, welche sich in den Teich begeben (verirrt?) haben. Und ist der Molch auch noch so klein, kein Regenwurm kann zu groß bzw. zu lang sein. Im Vergleich zu den sie fressenden Molchen sind die Regenwürmer teilweise so lang, dass ich mich frage, wie die da reinpassen. Meine Theorie hierzu ist, dass der Molch den Regenwurm teilweise verschluckt, dann das im Magen befindliche Teil verdaut, während das andere Ende noch aus seinem Maul heraushängt. Das würde zumindest erklären, warum der Molch so lange mit einem aus seinem Maul heraushängenden Regenwurm herumschwimmt bzw. unter Wasser rumkrabbelt. Wenn Du es besser weißt, kannst Du mir ja eine eMail schreiben.

Des weiteren finden sich noch die üblichen Teichbewohner wie Schnecken, Rückenschwimmer, etc. Die Mücken kommen auch schon wieder und versuchen, Nachwuchs in die Welt zu setzen. Doch was für uns unwillkommen ist, weil stechend und blutsaugend, ist für Molche, Libellenlarven und Co. ein gern gesehener Appetithappen.

Ich habe die Teichwelt um die Pflanzen- und Tierseiten erweitert. Auf diesen Seiten kannst Du Dir einen Eindruck verschaffen, welche Pflanzen und Tiere in unserem Teich zu finden sind.

Das war’s für heute. Bis demnächst...

08/17.06.2007:
So ... da bin ich wieder. Hat leider etwas mehr als 1 Jahr gedauert, bis ich wieder die Zeit gefunden habe, das Teichtagebuch (ja ja, ich weiß, ist ein Teichjahrbuch) weiterzuführen.
Um’s gleich vorweg zu nehmen - ich habe die Nerven verloren! Die Algen haben mich in den Wahnsinn getrieben und ich habe die Nerven verloren! Ich musste handeln!

Aber nun erst mal ganz mit der Ruhe - eins nach dem anderen...

Ich zeige Dir nun erst einmal 2 Bilder. Da kannst Du direkt sehen, was sich in einem Jahr getan hat:

Stand 12.07.2006

Stand 08.06.2007

Offensichtlich ist die Seerose größer geworden. Die großen Blätter halten das Sonnenlicht etwas zurück, was hoffentlich das Algenwachstum etwas hemmt.
Auf dem linken Bild noch gut zu sehen: die Krebsscheren. Viele der Krebsscheren sind heute nicht mehr übrig. Ich habe viele herausgenommen und kompostiert. Der Teich scheint zu klein bzw. an einigen Stellen zu flach für Krebsscheren zu sein.
Die Teichpflanzen des Vorjahres sind alle wiedergekommen - teilweise an anderen Stellen im Teich. Vor allem die Tannenwedel haben sich im ganzen Teich angesiedelt. Leider trifft dies alles auch für die Algen zu. Zu den Fadenalgen haben sich dieses Jahr auch noch die Schmieralgen gesellt. Unglaublich wie effektiv Algen sind - sie wachsen immer und überall und sehr schnell..
Soviel übrigens schon mal zum Erfolg des Sonnenlicht-Zurückhaltens per Seerosenblätter.

Das Tierleben im Teich hat sich prächtig entwickelt.
Die Molche sind immer noch in Mengen da, Männlein und Weiblein. Wir hoffen, dass es auch dieses Jahr wieder Molchnachwuchs geben wird. Molche sind richtig tolle Jäger. Selbst Libellen sind vor ihnen nicht sicher. Sie lauern in den Wasserpflanzen bzw. unter den Seerosenblättern und machen von dort aus Jagd auf Libellen. Auf dem Wasser treibende Libellenflügel deuten darauf hin, dass die Molche durchaus erfolgreich sind.
Kröten sind leider keine wiedergekommen. Aber - die Hoffnung stirbt zuletzt: wenn es stimmt, dass Kröten erst nach 3 Jahren wiederkommen, dann müssen ja noch einmal 2 Jahre in’s Land ziehen.
Gute und gefräßige Jäger sind auch die Rückenschwimmer. Nichts, was im Wasser lebt bzw. auf’s Wasser fällt, ist vor ihnen sicher (es sei denn, es ist größer als sie). Wir werfen inzwischen alle im Haus gefangenen Fliegen in den Teich. Die Rückenschwimmer sind immer sofort zur Stelle und vertilgen die Fliegen.
An dieser Stelle sei auch noch einmal gesagt, dass im Teich keine einzige Mückenlarve zu sehen ist.

An dieser Stelle komme ich nun auf die Algen zurück. Ja ja, die Algen, jeder hat sie und keiner will sie - zumindest nicht in diesen Mengen. Ein Teich ganz ohne Algen ist aber auch nicht toll, denn Algen dienen vor allem den Kleinstlebewesen als Nahrung. Mir waren’s auf jeden Fall zu viele Algen.
Fadenalgen lassen sich noch abfischen, aber die Schmieralgen, die überwuchern alle kleinblättrigen Wasserpflanzen und richten diese Zugrunde. Da Schmieralgen die Wasserpflanzen wie Götterspeise umschließen, bleibt nur das großzügige Entfernen der befallenen Pflanze übrig.
Das war für mich aber auf die Dauer keine Option mehr, also habe ich die Nerven verloren, und zum chemischen Hammer gegriffen.

2 Präparate habe ich inzwischen ausprobiert:
- den Fadenalgenvernichter von Söll (angewandt 2006)
- TetraPond AlgoFin (angewandt 2007)
Erfolg? Na ja, eher mäßig und nur kurzfristig.
Effektiver und schneller bei der Vernichtung der Algen war auf jeden Fall TetraPond AlgoFin - Algen weg innerhalb weniger Tage. Dafür wirkt TetraPond AlgoFin aber auch nur sehr kurzzeitig und auf keinen Fall vorbeugend - was allerdings auch so in der Beschreibung des Herstellers steht.
Der Fadenalgenvernichter von Söll wirkt sehr langsam und vernichtet auch nie alle Algen, dafür scheinen die eingesetzten Bakterien aber eine gewisse Langzeitwirkung zu haben. Die Fadenalgen verlieren das “Klettenverhalten” und lassen sich besser abfischen.

Nachdem die chemischen Keulen nicht den erhofften Erfolg gebracht haben, habe ich mich dazu hinreißen lassen, 2 ca. 8 cm große Graskarpfen in den Teich zu setzen.
Natürlich habe ich mich vorher in verschiedenen Internetforen und bei Wikipedia schlau gemacht.
Ob ich daraus was gelernt habe?
Vermutlich nicht, denn sonst hätte ich die Graskarpfen nicht in den Teich entlassen ;-)
Sprüche wie “Warum sollten die Graskarpfen Algen fressen, wenn sie doch andere, viel geschmackvollere Wasserpflanzen haben können?” lassen erahnen, dass die Fische evtl. doch nicht nur Algen fressen.
Noch mehr Sorge bereiten mir verschiedene Artikel über Graskarpfen im Internet.
Dort ist beschrieben, dass Graskarpfen ursprünglich aus China stammen und dort schon mal bis zu 1,2m lang und bis zu 40 kg schwer werden können.
So ein Exemplar müsste sich in meinem Teich dann auf die Schwanzflosse stellen und hintenüber fallen lassen - grins :-)
Doch nun kommt’s!
Irgendwo im Internet habe ich gelesen, Graskarpfen fressen ca. das 150fache ihres Körpergewichts pro Jahr! Das hört sich im ersten Moment nicht schlimm an - gell - doch wer rechnen kann weiß, worauf ich hinaus will: 150 * 40 kg = 6.000 kg = 6 Tonnen!!! Und das pro Fisch!
Selbst wenn Graskarpfen in Deutschland nur 50-70 cm groß werden und deshalb vielleicht “nur” 15-20 kg schwer, ist die benötigte Futtermenge pro Jahr und Fisch immer noch beachtlich: 2-3 Tonnen!!!
Das gibt mein Teich niemals her! Da werde ich ‘ne Weide pachten müssen und zufüttern :-(
Wenn ich Glück habe, hat hier jemand aber nur “150% ihres Körpergewichts” und “das 150fache ihres Körpergewichts” durcheinandergebracht - stille Post halt.
150% ihres Körpergewichts würde bei 40 kg nur noch 60 kg Grünfutter pro Fisch und Jahr bedeuten - hört sich schon besser an und diese Menge kann ich mir auch vorstellen.

Da Fische eine gute Wasserqualität wünschen, habe ich angefangen die Wasserwerte zu ermitteln. Angefangen habe ich mit Teststeifen. Leider waren die nicht sehr genau, und so benutze ich nun Tropfen.
Da der pH Wert und auch die Karbonathärte etwas zu hoch waren (pH ca. 8,5; KH ca. 14) habe ich z. Zt. einen kleinen Beutel Schwarztorf im Teich liegen.
Erfolg nach 3 Tagen im Teich: pH ca. 8; KH ca. 12.
Und angeblich helfen die vom Schwarztorf abgesonderten “Säuren” auch gegen Algen - mal sehn...

Ich werde eine Unterseite zum Thema Algen einrichten und dort meine Erfahrungen mit den verschiedenen Produkten und Maßnahmen niederlegen.
Ich hoffe, dies wird nicht wieder 1 Jahr dauern - Du hörst von mir - hier auf diesen Webseiten.

11.07.2007:
Ich habe es geschafft - die Seite mit meinen niedergelegten Erfahrungen im Umgang mit dem Gartenteich ist gefüllt. Hoffentlich hilft es Dir, die von mir gemachten Fehler und unnötigen Geldausgaben zu vermeiden.

14.06.2008:
Die beiden Graskarpfen sind nun ca. 20-25cm groß. Da Sie sehr scheu sind, sehe ich sie selten. Obwohl ich sie nicht füttere, nehmen die Pflanzen im Teich immer noch zu. Fadenalgen sind auch vorhanden, es scheint sich jedoch ein Gleichgewicht einzustellen. D.h. die Fadenalgen wachsen, sterben ab, wachsen wieder, etc. Raus sammeln darf ich die Fadenalgen nicht, denn sie sind Laich- und Brut-Stätte für Libellen und Molche. Die Larven finden in ihnen eine gute Zuflucht vor Feinden.

Hier mal wieder ein aktuelles Foto vom Teich:

Stand 01.06.2008

Auf den folgenden beiden Fotos ist gut zu erkennen, welchen Schaden Hagelkörner anrichten (können):

17.06.2008:
Es gibt schon wieder Neuigkeiten, die es Wert sind, hier verkündet zu werden:

    Wir haben Nachwuchs!

In unserem Gartenteich wimmelt es von kleinen Molchen! Größe: zwischen ca. 1cm und ca. 2cm.
Hoffentlich werden nur wenige von den Libellenlarven oder anderen Räubern gefressen.

Außerdem sitzt seit gestern Abend eine männliche Kröte im Gartenteich und schreit sich die Seele aus dem Leib, in der Hoffnung, ein Weibchen möge sie doch erhören und zu ihr eilen. Zum Glück handelt es sich bei dem Schreien um ein dezentes Quaken.
Mal sehen, ob sein Quaken erhört wird. Vielleicht gibt’s ja heute Nacht ein Rufen mit Antwort - ein Krötenkonzert halt.

17.05.2010:
Ich habe ganz vergessen zu notieren, dass unsere Graskarpfen im harten Winter 2009 im Eis eingefroren und verstorben sind. Sie sind wohl in der Flachwasserzone erstarrt und haben es nicht mehr geschafft, in die eisfreie Zone abzutauchen. Schade ...

Wie’s weitergeht erfährst Du natürlich hier...

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Aktualisiert:
Montag, 17. Mai 2010